Montag, 5. März 2012

Die Zeit

Die Zeit vergeht.
Sie schwindet, wie das Licht in der Dämmerung des Sommers.
Langsam verschwimmt unser perfektes Bild des Lebens.


Wenn die Zeit nicht mehr reicht,
das zu tun, was wir möchten,
Das zu lieben, was uns am Herzen liegt.


Die Zeit rennt, niemand atmet mehr durch.
Alle in Hektik, keiner spürt mehr das Leben.
Man sieht die Sonne nicht mehr, man spürt keine Wärme.
Die Menschen werde kälter und kälter.


Wenn die Zeit nicht mehr reicht,
das zu lieben, was wir tun.
Das zu tun, was wir lieben.


Die Uhr tickt. Rund um die Uhr.
Im Auto, an der Arbeit, im Bett.
Der Druck steigt ins Unermessliche.
Und man wünschte sich, man wär' frei.


Wenn die Zeit nicht mehr reicht,
Liebe zu geben.
Wenn die Zeit nicht mehr reicht, 
das Herz zu erheben.


Beziehungen brechen, Freundschaften sterben.
Wieso?


Weil die Zeit nicht mehr reicht, 
Aufmerksamkeit zu schenken.
Denen, die einem wichtig sind zuzusprechen,
Zuzuhören, Gefühle zu zeigen und wir zerbrechen daran.


Die Zeit nimmt uns unsere Freude am Leben.
Doch ohne die gemessene Zeit wären wir verloren.


Was zeigt uns diese Tatsache?


Nichts im Leben kann man sich aussuchen,
wir richten uns nach tausend Dingen,
Sich einen eigenen Willen einzureden, 
das wär eine Lüge, die man sich selbst zum Leben macht.



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